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Rücken fit - Typische Probleme und wie man sie vermeidet

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Rücken fit: Typische Probleme und wie man sie vermeidet 08:50 Min

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Zusammenfassung

Rückengesundheit in ambulanter und stationärer Pflege: Pflegekräfte erkennen typische Belastungen, erlernen rückenschonende Bewegungsabläufe und optimieren ihre Arbeitsweise mit Hilfsmitteln. Der Kurs vermittelt Expertenwissen zur Prävention von Rückenschmerzen im Pflegealltag.

Geeignet für: Pflegefachkräfte Pflegehilfskräfte Praxisanleiter Betreuungskräfte (§ 43b) Auszubildende in der Pflege

Kursbeschreibung

Rückenfit und schmerzfrei den Pflegealltag meistern: Erfahren Sie, wie Sie Ihre Rückengesundheit stärken, indem Sie bereits mit einfachen Maßnahmen typische Problemsituationen vermeiden.  

Die Medizinproduktebeauftragte Beate Peddinghaus möchte Sie in dieser Online-Schulung für eine rückengerechte Arbeitsweise sensibilisieren. Deshalb zeigt sie Ihnen besonders praxisnah, durch welche Bewegungsabläufe Sie bei der Versorgung von pflegebedürftigen Personen am Bett Ihren Rücken und damit auch im Besonderen Ihre Wirbelsäule schonen

Lernen Sie unter anderem, wie wichtig es ist »mit in die Bewegung« zu gehen, wieso eine falsch eingestellte Betthöhe die Rückenergonomie gefährden kann und warum Bewegungen wie Heben, Drehen, Schwung und Zug nicht miteinander kombiniert werden sollten.

Um Ihren Rücken in der Pflegepraxis fit zu halten, empfiehlt unsere Expertin zum Beispiel Maßnahmen wie: Bewegungsabläufe zu zweit durchzuführen und Hilfsmittel einzusetzen. 

Unser Tipp daher: Anregungen für Einsatzmöglichkeiten verschiedener Hilfsmittel für den Transfer oder die Versorgung am Bett finden Sie in Ihrer Kursbibliothek unter dem Stichwort »Petermann«.

Das lernen Sie in diesem Kurs

  • Typische Probleme
  • Wirbelsäule
    • Heben und Tragen
    • Drehen und Beugen
    • Schwung und Zug 
  • Vorlast und Hebelgesetze
  • Der persönliche Arbeitssektor
  • Bewegungsabläufe
  • Maßnahmen für rückenschonendes Arbeiten

Häufig gestellte Fragen

Welche typischen Belastungen für den Rücken treten im Pflegealltag am häufigsten auf?

Im Pflegealltag entstehen Rückenprobleme oft durch das Heben und Umlagern von Patienten, das Arbeiten in ungünstiger Haltung sowie durch falsche Bewegungsabläufe am Bett. Durch gezieltes rückenschonendes Arbeiten und den Einsatz von Hilfsmitteln können diese Belastungen deutlich reduziert werden.

Wie kann eine richtige Einstellung der Betthöhe die Rückengesundheit unterstützen?

Eine individuell angepasste Betthöhe verhindert, dass Pflegende sich unnötig beugen oder strecken müssen, was die Belastung der Wirbelsäule minimiert. Dadurch werden Rückenbeschwerden vorgebeugt und die Ergonomie am Arbeitsplatz deutlich verbessert.

Welche Rolle spielen Hebelgesetze und die persönliche Körperhaltung beim Heben und Tragen in der Pflege?

Das Verständnis von Hebelgesetzen hilft, die Belastung auf Rücken und Wirbelsäule effektiv zu reduzieren. Eine stabile, aufrechte Körperhaltung und das gezielte Einsetzen der Körperkraft beugen Überlastungen vor und verringern das Verletzungsrisiko.

Warum sollten Bewegungen wie Heben, Drehen, Schwung und Zug nicht kombiniert werden?

Die Kombination dieser Bewegungen erhöht das Risiko für Verletzungen, da die Wirbelsäule dabei stark beansprucht und ungünstig belastet wird. Einzelne, kontrollierte Bewegungsabläufe sind wesentlich rückenschonender und können Schäden langfristig vermeiden.

Welche Hilfsmittel können im Pflegealltag zur Rückengesundheit beitragen und wie findet man passende Lösungen?

Hilfsmittel wie Transferbretter, Gleitmatten oder Aufstehhilfen unterstützen rückenschonendes Arbeiten, insbesondere beim Umlagern von Patienten. In der Kursbibliothek finden Sie unter dem Stichwort 'Petermann' umfassende Anregungen für verschiedene Einsatzmöglichkeiten, passend zur jeweiligen Pflegesituation.

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Referent

Beate Peddinghaus

Beate Peddinghaus

4,7/5 (29.782 Bewertungen) · 13 Kurse Referentenbewertung
Beate Peddinghaus ist Gesundheits- und Krankenpflegerin, Trainerin für das Aktivitas-Pflege® Konzept und Medizinprodukteberaterin.
Seit 25 Jahren ist sie als Trainerin für das Aktivitas-Pflege® Konzept deutschlandweit in unterschiedlichen Einrichtungen praxisorientiert unterwegs. Einsatzorte sind Kliniken, stationäre Pflegeeinrichtungen, Ambulante Pflege, Beatmungs-WGs, Einrichtungen für schwerstmehrfach Betroffene und Hospize. Seit 5 Jahren ist sie Medizinprodukteberaterin der Firma Petermann.
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