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Terminale Unruhe - ein Symptom fordert uns heraus

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3 Lernmodule (12:03 Min)

Terminale Unruhe - ein Symptom fordert uns heraus 01:36 Min
Wie drückt sich terminale Unruhe aus? - Was können wir tun? 02:59 Min
Angebote zur Unterstützung oder Unterstützungsangebote 04:28 Min

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Zusammenfassung

Terminale Unruhe in der Palliativ- und Intensivpflege gezielt begegnen: Pflegekräfte erkennen Ursachen akuter Verwirrung am Lebensende, wenden wirksame Maßnahmen und Unterstützungsangebote an und fördern Wohlbefinden in ambulanter, stationärer und klinischer Versorgung.

Geeignet für: Pflegefachkräfte Pflegehilfskräfte Pflegedienstleitung (PDL) Praxisanleiter Wohnbereichsleitung (WBL) Fachkräfte in der Langzeitpflege Betreuungskräfte (§ 43b) Ärztliches Personal

Kursbeschreibung

Wussten Sie, dass bei bis zu 88% der Menschen am Lebensende eine Bewegungsunruhe, die sogenannte »terminale Unruhe« eintritt? Diese geht oft mit einer mentalen Eintrübung einher und zeigt sich zum Beispiel durch unkontrollierte Bewegungen, Nesteln an der Bettdecke, Versuchen das Bett zu verlassen oder auch durch das Äußern von Namen oder Orten. 

Erfahren Sie in diesem Schulungsvideo, was Sie tun können, um ein Wohlbefinden zu ermöglichen, auch wenn Sie die Menschen mental nicht mehr erreichen. 

Unsere Referentin Barbara Hartmann, M. Sc. Palliative Care, erklärt Ihnen zum einen, wie Sie die Ursachen akuter Verwirrung erkennen und richtig einschätzen. Zum anderen stellt Sie Ihnen verschiedene Maßnahmen und Unterstützungsangebote vor, mit denen Sie Menschen am Lebensende helfen können, sich geborgen zu fühlen und zur Ruhe zu kommen

Das lernen Sie in diesem Kurs

  • Maßnahmen zum Erhalt bzw. der Wiederherstellung eines Wohlbefindens
  • Angebote zur Unterstützung der Betroffenen
  • Medikamentöse Möglichkeiten 
  • Maßnahmen, die im Vorfeld getroffen werden können

Häufig gestellte Fragen

Welche Ursachen für terminale Unruhe werden im Kurs erläutert?
Im Kurs erfahren Sie, welche körperlichen, psychischen und sozialen Auslöser zur Entwicklung einer terminalen Unruhe führen können. Es wird vermittelt, wie Sie die unterschiedlichen Ursachen erkennen und angemessen einschätzen.
Welche Maßnahmen werden vorgestellt, um das Wohlbefinden bei terminaler Unruhe zu fördern?
Der Kurs zeigt sowohl nicht-medikamentöse als auch medikamentöse Strategien, um Betroffene zu beruhigen und ihnen Geborgenheit zu vermitteln. Hierzu gehören gezielte Gesprächsführung, Validation, sowie der Einsatz von beruhigenden Umgebungsreizen und gegebenenfalls die Gabe geeigneter Medikamente.
Wie kann ich als Pflegekraft Menschen mit terminaler Unruhe unterstützen, wenn sie kognitiv nicht mehr erreichbar sind?
Im Kurs werden Methoden vermittelt, wie Sie auch ohne verbale Kommunikation durch Berührungen, Rituale und gezielte Angebote Sicherheit und Ruhe geben können. Der Fokus liegt darauf, Bedürfnisse wahrzunehmen und individuell zu reagieren.
Welche Angebote zur Unterstützung von Betroffenen und Angehörigen stellt der Kurs vor?
Sie lernen verschiedene Möglichkeiten kennen, wie Sie sowohl betroffene Patientinnen und Patienten als auch deren Angehörige während Phasen der terminalen Unruhe begleiten und entlasten können. Dazu zählen praktische Interventionen sowie Möglichkeiten zur emotionalen Unterstützung.
Welche vorbeugenden Maßnahmen gegen terminale Unruhe werden im Kurs thematisiert?
Der Kurs behandelt, wie eine frühzeitige Einschätzung von Risiken und eine angepasste Pflegeplanung dazu beitragen können, das Auftreten von Unruhezuständen am Lebensende zu verringern. Er stellt Standards und Interventionen vor, die präventiv eingesetzt werden können.

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Referent

Barbara Hartmann

Barbara Hartmann

4,6/5 (33.549 Bewertungen) · 9 Kurse Referentenbewertung
Die gelernte Krankenschwester Barbara Hartmann, M.Sc. Palliative Care, hat jahrelange Erfahrungen in der spezialisierten Palliativversorgung. Heute ist sie bundesweit in Einrichtungen für Alten- und Behindertenpflege unterwegs und schult Mitarbeiter im Bereich der Palliative Care.
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