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Basale Stimulation

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5 Lernmodule (11:58 Min)

Begrüßung und Vorstellung 00:43 Min
Einführung 02:44 Min
Praxisbeispiel: Begrüßung 01:18 Min
Praxisbeispiel: Das eigene Leben spüren 04:11 Min
Zusammenfassung und Hinweise für die Praxis 01:02 Min

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Zusammenfassung

Basale Stimulation in Intensiv-, Tages- und Palliativpflege: Pflegekräfte fördern die Wahrnehmung und Selbstbestimmung immobiler oder kognitiv eingeschränkter Menschen mit gezielten Berührungen. Praxisnah wird nonverbale Kommunikation zur Verbesserung der Lebensqualität vermittelt.

Geeignet für: Pflegefachkräfte Pflegehilfskräfte Betreuungskräfte (§ 43b) Fachkräfte in der Eingliederungshilfe Intensivpflegefachkräfte

Kursbeschreibung

Die Basale Stimulation ist ein pädagogisches, therapeutisches und pflegerisches Konzept, das in den 60er Jahren von dem Sonderpädagogen Prof. Dr. Andreas Fröhlich entwickelt wurde. Seine Intention: geistig und körperlich behinderten Kindern eine bessere Wahrnehmung ihrer Umgebung und ihres eigenen Körpers zu ermöglichen. Prof. Christel Bienstein wandte diese Methode dann erstmalig in der Intensivpflege an.

Ziel der Basalen Stimulation ist es, mit Menschen, die in ihrer Mobilität und ihren kognitiven Fähigkeiten beeinträchtigt sind, nonverbal zu kommunizieren und ihre Wahrnehmung zum Beispiel durch bewusste Berührungen zu fördern. Bereits Initialberührungen können ein partnerschaftliches Miteinander fördern und die Orientierung und das Wohlbefinden der betreffenden Person verstärken.

Wie funktioniert Basale Kommunikation? Das erläutert Ihnen Sabine Baumbach anhand praxisnaher Beispiele. Sie ist gelernte Ergotherapeutin und freiberufliche Dozentin und Trainerin. Ihre Spezialisierung: Geriatrie, Gerontologie, Validationsanwendung und Palliative Care. Ihr Anliegen als Lehrende ist es, die Lebensqualität hochbetagter, multimorbider Menschen, die am Ende ihres Lebens stehen, zu verbessern und sowohl ihre Eigenständigkeit als auch ihre Selbstbestimmung zu erhalten.

Das lernen Sie in diesem Kurs

  • Einführung: Grundkurs Basale Stimulation
  • Praxisbeispiele
    • Begrüßung im Flur
    • Begrüßung im Bett
    • Unterstützung beim Aufwachen

Häufig gestellte Fragen

Welche Zielgruppen profitieren besonders von Basaler Stimulation in der Pflege?
Basale Stimulation richtet sich vor allem an Menschen mit erheblichen Einschränkungen in Mobilität und Kognition, wie etwa neurologisch erkrankte, schwerstpflegebedürftige oder multimorbid-geriatrische Personen. Auch Kinder mit geistigen oder körperlichen Behinderungen profitieren von den Methoden.
Wie kann Basale Stimulation im Alltag der stationären oder ambulanten Pflege konkret angewendet werden?
Im Pflegealltag wird Basale Stimulation zum Beispiel durch bewusste Initialberührungen, unterstützte Begrüßungen im Bett oder beim Aufwachen und durch fördernde Berührungen eingesetzt. Diese Methoden helfen, Orientierung und Wohlbefinden der Pflegebedürftigen zu stärken.
Welche Rolle spielt die nonverbale Kommunikation bei der Basalen Stimulation?
Nonverbale Kommunikation ist ein zentrales Element der Basalen Stimulation, da viele Betroffene sich nicht verbal äußern können. Durch gezielte Berührungen und Körpersprache wird eine partnerschaftliche Beziehung aufgebaut und das Sicherheitsempfinden der Patienten verbessert.
In welchen pflegerischen Fachbereichen ist die Anwendung Basaler Stimulation besonders wirksam?
Basale Stimulation wird erfolgreich z. B. in der Intensivpflege, Palliativpflege, psychiatrischen Pflege sowie in der Kinder- und Eingliederungshilfe angewendet. Überall dort, wo Wahrnehmungsförderung und nonverbale Kommunikation wichtig sind, kann die Methode die Pflegequalität erhöhen.
Wie unterstützt Basale Stimulation die Selbstbestimmung und Lebensqualität pflegebedürftiger Menschen?
Durch die aktive Einbeziehung der Betroffenen in elementare Wahrnehmungs- und Kommunikationserfahrungen werden Selbstbestimmung und Autonomie gestärkt. Die Verbesserung der Körperwahrnehmung verhilft zu mehr Orientierung und kann das emotionale Wohlbefinden positiv beeinflussen.

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Referent

Sabine Baumbach

Sabine Baumbach

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Sabine Baumbach ist gelernte Ergotherapeutin und freiberufliche Dozentin und Trainerin. Ihre Spezialisierung: Geriatrie, Gerontologie, Validationsanwendung und Palliative Care. In diesem Kontext führt sie unter anderem im Auftrag des Leibniz Kollegs Hannover, einem interdisziplinären Fortbildungsinstitut für das Gesundheitswesen, praxisnahe Fort- und Weiterbildungen für Weiterbildungsträger, Altenpflegeschulen und Pflegeeinrichtungen durch.

Ihr Anliegen als Lehrende ist es, die Lebensqualität hochbetagter, multimorbider Menschen, die am Ende ihres Lebens stehen, zu verbessern und sowohl ihre Eigenständigkeit als auch ihre Selbstbestimmung zu erhalten.
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