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Schlaganfall: Mögliche Folgen für Psyche, Gedächtnis und höhere Hirnleistungen

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4 Lernmodule (38:19 Min)

Schlaganfall und mögliche Folgen für Psyche, Gedächtnis und höhere Hirnleistungen 06:10 Min
Psychische Langzeitfolgen nach Schlaganfall 05:30 Min
Schlaganfall und Demenz 11:48 Min
Andere höhere Hirnleistungen 07:51 Min

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Zusammenfassung

Schlaganfall-Folgen für Psyche und Kognition in Pflege und Klinik: Der Kurs vermittelt Wissen zu neuropsychologischen Veränderungen, akuten psychischen Störungen, Demenzrisiko und Bewältigungsstrategien im Pflegealltag für verschiedene Versorgungsformen und Fachbereiche.

Geeignet für: Pflegefachkräfte Pflegedienstleitung (PDL) Wohnbereichsleitung (WBL) Betreuungskräfte (§ 43b) Fachkräfte in der Eingliederungshilfe Ärztliches Personal

Kursbeschreibung

Ein Schlaganfall verändert nicht nur den Körper – sondern oft auch das Denken, Fühlen und Verhalten. Unser Experte Dr. med. Sven Lerch erläutert in diesem Kurs, welche neuropsychologischen Veränderungen nach einem Schlaganfall auftreten können und wie Sie diese im Pflege- und Betreuungsalltag besser erkennen und einordnen.

Erfahren Sie von dem Facharzt für Neurologie, welche akuten psychischen Störungen nach Schlaganfall entstehen können und warum viele Betroffene mit Antriebslosigkeit, Depressionen oder Persönlichkeitsveränderungen zu kämpfen haben.

Sie lernen, worauf Sie im Alltag achten sollten, wie Sie reagieren können und warum das Wissen über neuropsychologische Prozesse so wichtig ist – zum Beispiel wenn komplexe Denk- oder Sprachleistungen plötzlich eingeschränkt sind und einfache Alltagshandlungen neu trainiert werden müssen.

Wie das u. a. auch mit VR-Technologien gelingt, erfahren Sie in unserem Kurs:

Das lernen Sie in diesem Kurs

  • VR & AR - mit virtueller und erweiterter Realität die Zukunft der Pflege gestalten. 

Zum Download: Ein Glossar mit Fachbegriffen finden Sie im Anhang des Kurses.

  • Grundlagen des Schlaganfalls
  • Diagnostik und Therapieansätze 
  • Schlaganfall und akute psychische Störungen
  • Psychische Langzeitfolgen nach Schlaganfall
  • Schlaganfall und Demenz
  • Höhere Hirnleistungen: Exekutivfunktionen und Orientierung

Häufig gestellte Fragen

Welche psychischen Veränderungen können nach einem Schlaganfall auftreten?
Nach einem Schlaganfall können neben körperlichen Beeinträchtigungen auch Veränderungen wie Depressionen, Antriebslosigkeit oder Persönlichkeitsveränderungen auftreten. Diese neuropsychologischen Folgen können das Verhalten und die Stimmung der Betroffenen nachhaltig beeinflussen.
Wie lassen sich neuropsychologische Störungen bei Schlaganfallpatienten im Pflegealltag erkennen?
Neuropsychologische Störungen zeigen sich häufig durch Probleme im Gedächtnis, in der Orientierung oder beim Bewältigen von Alltagstätigkeiten. Auch auffälliges emotionales Verhalten oder Veränderungen im Antrieb können Hinweise auf eine solche Störung sein.
Welche Rolle spielen VR- und AR-Technologien in der Rehabilitation nach einem Schlaganfall?
Virtuelle und erweiterte Realität (VR und AR) können dazu beitragen, kognitive und motorische Fähigkeiten der Betroffenen gezielt zu trainieren. Der Einsatz dieser Technologien ermöglicht ein vielfältiges, modernes Übungsangebot im Pflege- und Betreuungsalltag.
Wie sollte auf Sprach- und Denkstörungen im Pflegealltag reagiert werden?
Bei Einschränkungen in der Sprache oder im Denken ist es wichtig, Geduld zu zeigen, Alltagshandlungen zu vereinfachen und die Betroffenen gezielt zu unterstützen. Das Erkennen und Verstehen dieser Defizite erleichtert eine individuell angepasste Betreuung.
Welche akuten und langfristigen psychischen Störungen sind nach Schlaganfall am häufigsten?
Zu den häufigsten akuten psychischen Störungen zählen Delir, Angstzustände und depressive Episoden. Langfristig treten häufig Depressionen, Antriebslosigkeit und kognitive Einschränkungen wie Demenz auf, die eine kontinuierliche Aufmerksamkeit erfordern.

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Referent

Dr. med. Sven Lerch

Dr. med. Sven Lerch

4,8/5 (29.997 Bewertungen) · 12 Kurse Referentenbewertung
Dr. med. Sven Lerch ist Facharzt für Neurologie und Oberarzt am Bundeswehrkrankenhaus Berlin, spezialisiert auf Demenz, MS, Parkinson und ALS.
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