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Begleitung Sterbender - Besonderheiten von Menschen mit Demenz

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6 Lernmodule (1:19 Std)

Einleitung 01:36 Min
Besonderheiten in der Begleitung sterbender Menschen mit Demenz 10:14 Min
Erscheinungsformen dementieller Erkrankungen 22:28 Min
Vier unterschiedliche Stadien der Erkrankung 31:18 Min
Validation 03:58 Min

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Zusammenfassung

Sterbebegleitung bei Demenz in stationärer und ambulanter Palliativpflege: Pflegekräfte lernen, individuelle Signale in fortgeschrittenen Demenzstadien zu deuten, nonverbale Kommunikation zu erfassen sowie validierende und biographische Pflege praxisnah anzuwenden.

Geeignet für: Pflegefachkräfte Pflegehilfskräfte Pflegedienstleitung (PDL) Wohnbereichsleitung (WBL) Betreuungskräfte (§ 43b)

Kursbeschreibung

Ab dem vollendeten 1. Stadium bricht für den demenzerkrankten Menschen der Bezug zur Gegenwart ab. Im 3. Stadium verliert er die Fähigkeit zur verbalen Kommunikation, weshalb Bedürfnisse und Schmerzen nicht mehr ausgedrückt werden können. Deshalb ist es ausgesprochen wichtig, eine Verbindung zu dem Pflegebedürftigen aufzubauen, um seine individuellen Signale zu deuten. Wichtig dabei ist, dass Sie den Demenzerkrankten nicht aus seiner eigenen Wirklichkeit rausreißen.

Dr. Wolfgang Kramer ist bereits seit mehr als 10 Jahren in Pflegeheimen tätig und schult Pflegepersonal. Er ist auf die Betreuung von Demenzkranken und Begleitung von Sterbenden spezialisiert. In diesem Schulungsvideo führt er Sie durch die verschiedenen Stadien der Krankheit und zeigt Ihnen einen passenden Umgang im Rahmen der Sterbebegleitung auf.

Das lernen Sie in diesem Kurs

  • Schwerpunkte Demenz
    • Palliative Pflege
    • Validation
    • Biographische Pflege
  • Bedeutung
  • Symptome und Ressourcen
  • Begleitung von demenzerkrankten Menschen
    • Erkrankung
    • Stadieneinteilung
    • Grundhaltung
    • Techniken

Häufig gestellte Fragen

Wie unterscheiden sich die Bedürfnisse sterbender Menschen mit Demenz von denen ohne Demenz?
Sterbende Menschen mit Demenz haben oft eine eingeschränkte verbale Kommunikation und können ihre Wünsche und Schmerzen nicht deutlich äußern. Daher ist es besonders wichtig, nonverbale Zeichen zu erkennen und individuell auf sie einzugehen.
Welche Techniken zur nonverbalen Kommunikation werden im Kurs vermittelt?
Im Kurs lernen Sie, wie Sie durch Beobachtung und spezielle Kommunikationstechniken wie Validation und biographische Pflege auf die Bedürfnisse demenzerkrankter Menschen eingehen. Ziel ist es, die individuelle Wirklichkeit des Betroffenen zu respektieren und so eine würdevolle Begleitung zu ermöglichen.
Wie wird im Kurs auf die Stadieneinteilung der Demenz eingegangen und warum ist das relevant für die Sterbebegleitung?
Die verschiedenen Stadien der Demenz werden erläutert, weil sich die Bedürfnisse und Fähigkeiten der Betroffenen je nach Stadium deutlich unterscheiden. Dies hilft Pflegekräften, gezielt und situationsgerecht auf die jeweilige Phase der Erkrankung einzugehen.
Welche Rolle spielt die Biografiearbeit in der palliativen Begleitung von Menschen mit Demenz?
Die biographische Pflege hilft, individuelle Vorlieben und Lebensgeschichte in die Betreuung einzubeziehen. Dies fördert Vertrauen, Orientierung und Wohlbefinden, was besonders in sterbebegleitenden Situationen entscheidend ist.
Wie kann die ambulante und stationäre Pflege optimal auf die Begleitung sterbender Demenzkranker vorbereitet werden?
Im Kurs werden praxisnahe Strategien und Grundhaltungen vermittelt, um sowohl im ambulanten als auch im stationären Setting bestmöglich auf die besonderen Herausforderungen in der Sterbebegleitung von Menschen mit Demenz reagieren zu können.

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Referent

Wolfgang Kramer

Wolfgang Kramer

4,4/5 (23.213 Bewertungen) · 3 Kurse Referentenbewertung
Dr. phil. Wolfgang Kramer ist Soziologe, Magister-Philosoph und Geronto-Sozialtherapeut und seit 1996 in der Altenhilfe tätig. Von 1995 bis 2001 war er Lehrbeauftragter am Institut für Soziologie der Freien Universität Berlin. Seit 1999 ist er als Dozent in der Fort- und Weiterbildung von Erwachsenen an verschiedenen Akademien und Ausbildungsinstituten sowie an Hochschulen für Sozialarbeit und Sozialpädagogik tätig.

Darüber hinaus führt er Schulungen in stationären und ambulanten Altenpflegeeinrichtungen zu verschiedenen Bereichen der Altenarbeit durch: z.B. Gerontopsychiatrie, Kommunikation mit desorientierten alten Menschen, Aktivierungs- und Beschäftigungstherapie, Trauer- und Sterbebegleitung.

Dr. Kramer ist Autor zahlreicher Bücher, darunter »Die besten Beschäftigungstherapien für Senioren« (2007, FORUM GesundheitsMedien).
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