Online Fortbildung

Begleitung Sterbender

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10 Lernmodule (1:55 Std)

Einleitung 01:35 Min
Inhalt 08:58 Min
Sterbende begleiten 04:10 Min
Gedanke 16:01 Min
Bedeutung 13:22 Min

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Zusammenfassung

Sterbebegleitung in der Pflege: Pflegefachkräfte aus Intensiv-, Palliativ- und pädiatrischer Pflege erlernen den empathischen Umgang mit Sterbenden in allen Versorgungsformen. Themen sind Kommunikation, Sterbephasen und angemessene Betreuung für bestmögliche Lebensqualität.

Geeignet für: Pflegefachkräfte Pflegehilfskräfte Pflegedienstleitung (PDL) Wohnbereichsleitung (WBL) Betreuungskräfte (§ 43b)

Kursbeschreibung

Auch wenn das Sterben zu jedem Leben dazu gehört, verdrängen wir das Thema überwiegend in unserer Gesellschaft. Doch besonders im Pflegebereich ist es ein Bestandteil des Alltags. Es ist notwendig, dass sich die Pflegekraft mit der Thematik beschäftigt, um Empathie aufzubringen und dem Sterbenden angemessen zu helfen, damit dieser im Sterbeprozess die bestmögliche Lebensqualität erhält. Kommunikation spielt hier eine große Rolle, denn jeder Mensch hat ganz individuelle Bedürfnisse. Allerdings gibt es normative Bedürfnisse, die nahezu jeder Sterbende hat, wie beispielsweise der Kontakt zu den Angehörigen.

Wolfgang Kramer ist bereits seit mehr als 10 Jahren in Pflegeheimen tätig und schult Pflegepersonal. Er ist auf die Betreuung von Demenzkranken und Begleitung von Sterbenden spezialisiert. In dieser Fortbildung erfahren Sie, wie die Gesellschaft mit dem Thema Sterben und Tod umgeht, welche Bedeutung der Tod für die Betroffenen hat und wie Sie als Begleiter der Sterbenden damit umgehen sollten. Herr Kramer führt Sie durch die 5 Sterbephasen und empfiehlt Ihnen für jede einzelne einen angemessenen Umgang.

Das lernen Sie in diesem Kurs

  • Gesellschaftlicher Umgang mit Sterben und Tod
  • Die Bedeutung von Sterben und Tod
  • Sterbebegleitung vs. Sterbehilfe
  • Kommunikation und Gesprächsführung
  • Sterbephasen
  • Finalpflege
  • Die Würde des Menschen

Häufig gestellte Fragen

Wie unterscheidet sich Sterbebegleitung von Sterbehilfe im Pflegealltag?
Sterbebegleitung zielt darauf ab, sterbenden Menschen empathisch zur Seite zu stehen und ihre Lebensqualität bis zuletzt zu sichern, ohne den Sterbeprozess aktiv zu verkürzen. Sterbehilfe hingegen bedeutet ein aktives Eingreifen, um das Leben zu beenden, was in Deutschland rechtlich sehr streng geregelt ist und für Pflegekräfte grundsätzlich ausgeschlossen bleibt.
Welche Bedeutung haben die 5 Sterbephasen für die Pflegepraxis?
Die 5 Sterbephasen helfen Pflegekräften, die emotionalen und psychischen Prozesse Sterbender besser zu verstehen und die Betreuung individuell anzupassen. Durch das Wissen über die Phasen können angemessene Unterstützungsangebote gemacht und typische Bedürfnisse besser erkannt werden.
Wie kann ich als Pflegekraft Angehörige von Sterbenden optimal einbeziehen?
Angehörige sollten regelmäßig informiert werden und aktiv am Abschiedsprozess teilnehmen können. Eine offene, einfühlsame Kommunikation und das Schaffen von Gelegenheiten für gemeinsame Zeit sind hierbei zentrale Aufgaben der Pflege.
Welche Rolle spielt die Kommunikation mit Sterbenden im Pflegealltag?
Gute Kommunikation ist entscheidend, um individuelle Wünsche und Ängste der Sterbenden zu erkennen und ihnen entsprechend zu begegnen. Eine respektvolle und empathische Gesprächsführung trägt wesentlich dazu bei, Würde und Lebensqualität bis zuletzt zu sichern.
Was umfasst die sogenannte Finalpflege und worauf ist besonders zu achten?
Finalpflege bezeichnet die pflegerischen Maßnahmen in den letzten Lebenstagen und -stunden. Hierbei stehen Symptomkontrolle, Linderung von Beschwerden sowie das Bewahren der Würde des Sterbenden im Vordergrund, wobei auch spirituelle und emotionale Bedürfnisse beachtet werden sollten.

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Referent

Wolfgang Kramer

Wolfgang Kramer

4,4/5 (23.212 Bewertungen) · 3 Kurse Referentenbewertung
Dr. phil. Wolfgang Kramer ist Soziologe, Magister-Philosoph und Geronto-Sozialtherapeut und seit 1996 in der Altenhilfe tätig. Von 1995 bis 2001 war er Lehrbeauftragter am Institut für Soziologie der Freien Universität Berlin. Seit 1999 ist er als Dozent in der Fort- und Weiterbildung von Erwachsenen an verschiedenen Akademien und Ausbildungsinstituten sowie an Hochschulen für Sozialarbeit und Sozialpädagogik tätig.

Darüber hinaus führt er Schulungen in stationären und ambulanten Altenpflegeeinrichtungen zu verschiedenen Bereichen der Altenarbeit durch: z.B. Gerontopsychiatrie, Kommunikation mit desorientierten alten Menschen, Aktivierungs- und Beschäftigungstherapie, Trauer- und Sterbebegleitung.

Dr. Kramer ist Autor zahlreicher Bücher, darunter »Die besten Beschäftigungstherapien für Senioren« (2007, FORUM GesundheitsMedien).
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