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19. August 2022

Onboarding richtig strukturieren - wie Pflegeunternehmen neue Mitarbeiter richtig einarbeiten

Dominik Bruch 6 min

Gratulation! Sie haben eine Stelle neu besetzt. Man ist sich über alle Aspekte einig, der Vertrag ist unterschrieben und die Zeit vorher ist sinnvoll genutzt.*


Jetzt startet Ihr neuer Mitarbeiter und die Arbeit geht erst richtig los! Allen im Unternehmen sollte bewusst sein, dass die Einarbeitungsphase darüber entscheidet, ob jemand im Unternehmen bleibt oder nicht und es gilt: Wer sich neue Kollegen und auch Entlastung wünscht, muss mitarbeiten. Führungskräfte haben dabei die Aufgabe, zu unterstützen und insbesondere für eine offene Begrüßung und eine klare Einarbeitung zu sorgen. 


Mit diesen Tipps gelingt es Ihnen ganz einfach in Ihrer Praxis!



Der erste Arbeitstag entscheidet


Vorher haben Sie Ihrem neuen Kollegen gesagt, wann er wo erwartet wird. Dies hält er ein und trifft auf ein vorbereitetes Unternehmen und auf Sie als vorbereitete Führungskraft. Der Empfang weiß Bescheid, ein Begrüßungsgeschenk steht bereit und das Team nimmt sich Zeit, um kurz »Hallo!« zu sagen. Dabei wird der neue Kollege ständig von einer Person begleitet.

Innerhalb des ersten Tages wird auch ein Gespräch mit der direkten Führungskraft geführt. In diesem geht es speziell um das Thema Erwartungsmanagement. Sie tauschen sich darüber aus, was genau – und zwar sehr konkret! – von dem Mitarbeiter erwartet wird und natürlich auch, was sich der neue Kollege vom Unternehmen wünscht.



Einarbeitung hat drei Dimensionen


1. Die fachliche Einarbeitung sorgt dafür, dass Ihre neuen Kollegen auf einer fachlichen Ebene an ihre Arbeit herangeführt werden - sowohl theoretisch als auch praktisch. Dies könnte zum Beispiel der Umgang mit Menschen mit Demenz oder auch die korrekte Wundversorgung eines Dekubitus sein.


2. Die administrativ-strukturelle Einarbeitung wird von vielen pflegerischen Einrichtungen bereits berücksichtigt. Dokumente müssen unterzeichnet werden (Personaladministration), der neue Mitarbeiter muss bei den Sozialversicherungsträgern und sonstigen Stellen gemeldet werden und ihm müssen die Gegebenheiten in den pflegerischen Einrichtungen bekannt sein.


3. Die soziale Dimension ist die wohl schwierigste, aber auch wichtigste Aufgabe bei der Einarbeitung von neuen Mitarbeitern. Hierbei geht es um die Integration in das Team und in die Unternehmenskultur. Wir wissen sehr genau, dass Mitarbeiter länger bleiben, wenn die soziale Integration gut funktioniert. Hier können Sie übrigens auch herausstechen – die soziale Einarbeitung ist immer mit positiven Emotionen und positiver Überraschung verbunden! Hier können Sie und natürlich auch die Zielteams selbst kreativ werden. Es könnte ein Frühstück mit dem Team, eine gemeinsame sportliche Herausforderung oder auch ein Teamabend im Restaurant sein.


Mit diesen hilfreichen Tipps: neue Kollegen erfolgreich einarbeiten und langfristig binden. Die Arbeit lohnt sich!

 *TIPP: Einen Blogbeitrag zur Betreuung Ihrer Mitarbeiter vor dem ersten Arbeitstag haben wir auch für Sie - hier direkt reinschauen.  

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