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Locked-in-Syndrom - Interview

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Zusammenfassung

Locked-in-Syndrom im Pflegealltag: Ein Interview beleuchtet gemeinsam mit Fachkrankenpfleger und ehemaligem Patienten den Weg von der Diagnose bis zur Rehabilitation. Im Fokus stehen Umgang, pflegerische Maßnahmen und Bewältigungsstrategien für Klinik, stationäre und ambulante Pflege.

Geeignet für: Pflegefachkräfte Intensivpflegefachkräfte Ärztliches Personal Therapeutisches Personal

Kursbeschreibung

»Geben Sie Ihren Patienten das Gefühl: »Wir gehen da gemeinsam durch.« 

An einem Tag, wie jeder andere auch, hörte Frank Becwarsch einen lauten Knall in seinem rechten Ohr. Schnell stellt sich heraus, dass er eine Hirnblutung erlitten hat. Doch es kommt noch schlimmer: Bei Frank bildet sich ein Locked-in-Syndrom aus. 

Wie er sich gemeinsam mit dem Fachkrankenpfleger Guido Faßbender und seinem Team vom »hoffnungslosen Fall« zurück ins Leben gekämpft hat, welche rehabilitativen Maßnahmen sie angewandt haben und wie es sich für ihn anfühlte, gefangen im eigenen Körper zu sein, darüber spricht der ehemalige Patient im Interview mit Lukas vom Pflegecampus-Team.

Interviewfragen: 

Das lernen Sie in diesem Kurs

  • Wie seid ihr beide zueinander gekommen?
    • Wie ging es dann weiter?
    • Was ging in dieser Zeit in dir vor?
  • Guido, was hat dich dann bewegt, aus einer scheinbar hoffnungslosen Situation Hoffnung zu schöpfen??
  • Kann man das Locked-in-Syndrom heilen?
  • Wie lief der Heilungsprozess ab?
  • Wie ist dein Leben heute, Frank? 
  • Abschließende Worte und Tipps für Betroffene mit der Diagnose Locked-in-Syndrom

Häufig gestellte Fragen

Welche besonderen Herausforderungen begegnen Pflegekräften in der Betreuung von Menschen mit Locked-in-Syndrom?
Pflegekräfte stehen vor der Aufgabe, die Kommunikation mit Patienten stark anzupassen, da diese fast vollständig gelähmt sind. Es ist wichtig, nonverbale Signale zu erkennen, die Selbstbestimmung zu wahren und gezielt auf psychische Belastungen einzugehen.
Welche besonderen Herausforderungen begegnen Pflegekräften in der Betreuung von Menschen mit Locked-in-Syndrom?
Pflegekräfte stehen vor der Aufgabe, die Kommunikation mit Patienten stark anzupassen, da diese fast vollständig gelähmt sind. Es ist wichtig, nonverbale Signale zu erkennen, die Selbstbestimmung zu wahren und gezielt auf psychische Belastungen einzugehen.
Welche rehabilitativen Maßnahmen werden bei Locked-in-Syndrom typischerweise eingesetzt?
Zu den üblichen Maßnahmen zählen spezialisierte Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie und der Einsatz von unterstützenden Kommunikationshilfsmitteln. Ziel ist es, vorhandene Fähigkeiten zu fördern und die Lebensqualität zu verbessern.
Welche rehabilitativen Maßnahmen werden bei Locked-in-Syndrom typischerweise eingesetzt?
Zu den üblichen Maßnahmen zählen spezialisierte Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie und der Einsatz von unterstützenden Kommunikationshilfsmitteln. Ziel ist es, vorhandene Fähigkeiten zu fördern und die Lebensqualität zu verbessern.
Wie wurde die emotionale Begleitung und Motivation im Heilungsprozess von Frank Becwarsch gestaltet?
Die emotionale Begleitung erfolgte durch kontinuierliche Präsenz, Zugewandtheit und das Stärken von Hoffnung. Das Pflegeteam setzte darauf, den Betroffenen aktiv in Entscheidungsprozesse einzubeziehen und ihm auf Augenhöhe zu begegnen.
Wie wurde die emotionale Begleitung und Motivation im Heilungsprozess von Frank Becwarsch gestaltet?
Die emotionale Begleitung erfolgte durch kontinuierliche Präsenz, Zugewandtheit und das Stärken von Hoffnung. Das Pflegeteam setzte darauf, den Betroffenen aktiv in Entscheidungsprozesse einzubeziehen und ihm auf Augenhöhe zu begegnen.
Wie kann Patienten mit Locked-in-Syndrom im Alltag in verschiedenen Pflegeformen geholfen werden?
Patienten benötigen individuelle Pflegepläne, angepasste Hilfsmittel und enge Zusammenarbeit aller Berufsgruppen. Wichtig sind feste Ansprechpartner sowohl im ambulanten als auch stationären Setting sowie Schulungen für das Pflegepersonal.
Wie kann Patienten mit Locked-in-Syndrom im Alltag in verschiedenen Pflegeformen geholfen werden?
Patienten benötigen individuelle Pflegepläne, angepasste Hilfsmittel und enge Zusammenarbeit aller Berufsgruppen. Wichtig sind feste Ansprechpartner sowohl im ambulanten als auch stationären Setting sowie Schulungen für das Pflegepersonal.
Ist das Locked-in-Syndrom heilbar und wie kann eine Verbesserung der Lebensqualität erreicht werden?
Eine vollständige Heilung ist selten, aber durch intensive Rehabilitation und eine ganzheitliche Betreuung kann oft eine spürbare Verbesserung der Lebensqualität erreicht werden. Entscheidend ist eine langfristige medizinische, therapeutische und psychosoziale Unterstützung.
Ist das Locked-in-Syndrom heilbar und wie kann eine Verbesserung der Lebensqualität erreicht werden?
Eine vollständige Heilung ist selten, aber durch intensive Rehabilitation und eine ganzheitliche Betreuung kann oft eine spürbare Verbesserung der Lebensqualität erreicht werden. Entscheidend ist eine langfristige medizinische, therapeutische und psychosoziale Unterstützung.

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Referenten

Guido Faßbender und Frank Becwarsch

Guido Faßbender und Frank Becwarsch

4,8/5 (964 Bewertungen) · 2 Kurse Referentenbewertung
Guido Faßbender ist Geschäftsführer der Linimed Gruppe, Dipl. Pflegewirt (FH), gelernter Anästhesie- und Intensivfachpfleger mit vielen Jahren beruflicher Erfahrung im stationären-, intensivpflegerischen Bereich sowie in der ambulanten Intensivpflege.
Frank Becwarsch ist ein ehemaliger Patient von Herrn Faßbender, der im Jahr 2012 eine Hirnblutung erlitt, durch die sich ein Locked-in-Syndrom (kurz: LIS) bei ihm ausbildete.
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