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Krätze erkennen, sicher handeln, richtig therapieren

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4 Lernmodule (19:47 Min)

Krätze im Haus - Einführung und Relevanz 00:55 Min
Grundlagen, Symptome & Hautveränderungen 03:19 Min
Übertragung und Behandlung 05:45 Min
Die Umgebungshygiene 02:48 Min

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Zusammenfassung

Krätze erkennen und therapieren in Kinder- und Jugendhilfe sowie pädiatrischer Pflege: Symptome sicher deuten, effektive Arzneimittel korrekt anwenden und praxisgerechte Hygienemaßnahmen umsetzen, um Ausbreitung in Kita, Eingliederungshilfe und Pflege zu verhindern.

Geeignet für: Pflegefachkräfte Pflegehilfskräfte Betreuungskräfte (§ 43b) Fachkräfte in der Eingliederungshilfe Hauswirtschaftskräfte Erzieher/innen

Kursbeschreibung

Ein plötzliches Jucken, ein Brennen auf der Haut und ein ungutes Gefühl? Dahinter kann Krätze stecken – eine ansteckende Hauterkrankung, bei der schnelle und gezielte Maßnahmen gefragt sind. In diesem Kurs erklärt Apothekerin Gesche Ratfeld praxisnah, wie Sie Krätze erkennen, richtig behandeln und konsequent Hygienemaßnahmen umsetzen

Lernen Sie die wichtigsten Arzneimittel kennen, erfahren Sie, wie Sie betroffene Bewohner schützen und welche Hygienemaßnahmen erforderlich sind, um eine Ausbreitung zu verhindern.

Für Sie im Anhang zum Download:

Das lernen Sie in diesem Kurs

  • Glossar 
  • Arzneimittel 
  • Krätze (Skabies) und Übertragung
  • Typische Symptome und Hautveränderungen
  • Topische und systemische Behandlung
  • Anwendung und Nebenwirkungen von Arzneimitteln 
  • Hygienemaßnahmen / Umgebungshygiene
  • Pflichten nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG)
  • Gewöhnliche Krätze vs. Skabies crustosa

Häufig gestellte Fragen

Wie kann ich Krätze (Skabies) bei Kindern und Jugendlichen frühzeitig erkennen?
Krätze zeigt sich typischerweise durch starken Juckreiz, insbesondere nachts, sowie gerötete, teils verkrustete Hautstellen mit Bläschen oder Knötchen. Besonders betroffen sind Fingerzwischenräume, Handgelenke oder Ellenbogen; bei Kindern können aber auch andere Körperregionen befallen sein. Das frühzeitige Erkennen hilft, eine rasche Ausbreitung zu verhindern.
Welche Hygienemaßnahmen sind in Kitas oder Wohngruppen wichtig, um eine Krätze-Ausbreitung zu verhindern?
In Gemeinschaftseinrichtungen wie Kitas oder Wohngruppen ist es wichtig, engen Hautkontakt nach Möglichkeit zu vermeiden, persönliche Gegenstände wie Kleidung oder Bettwäsche täglich zu wechseln und bei mindestens 60 Grad zu waschen. Oberflächen, Mobiliar und Spielzeug sollten regelmäßig gereinigt und desinfiziert werden, um die Übertragungsgefahr zu minimieren.
Welche Arzneimittel werden in der pädiatrischen Pflege zur Behandlung von Krätze eingesetzt und was muss ich bei deren Anwendung beachten?
Zur Behandlung von Krätze werden meist topische Mittel wie Permethrin eingesetzt, in schweren Fällen auch systemische Therapien. Die Arzneimittel müssen entsprechend der Körperoberfläche gründlich aufgetragen und wie empfohlen einwirken, und es sind eventuelle Nebenwirkungen, insbesondere bei Kindern, zu beachten.
Wie unterscheiden sich gewöhnliche Krätze und Skabies crustosa in Symptomen und Hygienemaßnahmen?
Gewöhnliche Krätze verursacht meist typischen Juckreiz und milde Hautveränderungen, während Skabies crustosa eine schwere und sehr ansteckende Form mit massiven Krustenbildungen darstellt. Bei Skabies crustosa sind besonders strenge Hygienemaßnahmen und oft eine intensivere Behandlung für Betroffene und das Umfeld notwendig.
Welche Pflichten habe ich nach dem Infektionsschutzgesetz im Umgang mit Krätze in der ambulanten oder stationären Pflege?
Nach dem Infektionsschutzgesetz besteht bei nachgewiesener Krätze eine Meldepflicht in bestimmten Einrichtungen. Es müssen Maßnahmen zur Eindämmung ergriffen, Kontaktpersonen informiert und relevante Stellen benachrichtigt werden, um eine Weiterverbreitung zu verhindern.

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Referent

Gesche Ratfeld

Gesche Ratfeld

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Gesche Ratfeld ist Apothekerin (Approbation 2009, Universität Hamburg & Christian- Albrechts-Universität zu Kiel) und Fachapothekerin für Allgemeinpharmazie & Geriatrie (2018). Seit 2008 vermittelt sie ihr hohes pharmazeutisches Fachwissen als Referentin in Pflegeeinrichtungen, Apotheken, Apothekenkammern und bei pharmazeutischen Großhändlern.
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