Online Fortbildung
KI-Kompetenzschulung für Datenschutz, Compliance und IT
9 Lernmodule (58:28 Min)
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Wann ist ein System überhaupt eine KI im Sinne der KI-Verordnung – und reicht eine DSGVO-Prüfung allein noch aus, wenn ein Tool plötzlich Vorhersagen über Menschen trifft? André Weinert, Experte für Datenschutz und KI-Compliance, vermittelt Ihnen in dieser Fortbildung, wie Sie KI-Anwendungen strukturiert einordnen, Risikoklassen sauber zuordnen und das Zusammenspiel von KI-VO und DSGVO in der Praxis beherrschen. Sie erhalten eine konkrete Prüflogik, klare Stoppkriterien und das nötige Rüstzeug, um den KI-Einsatz in Ihrer Organisation governance-fest aufzustellen – ohne sich in Programmierdetails zu verlieren.
Mit der EU-KI-Verordnung wird Künstliche Intelligenz erstmals europaweit verbindlich reguliert – und Compliance, Datenschutz sowie IT geraten in eine zentrale Schlüsselrolle. Diese Fortbildung gibt Ihnen einen praxistauglichen Rahmen an die Hand, um KI-Systeme einzuordnen, Risiken systematisch zu bewerten und die Pflichten aus KI-VO und DSGVO sauber miteinander zu verzahnen.
Im Mittelpunkt steht eine fünfstufige Prüflogik, mit der Sie zuverlässig klären, ob ein System überhaupt unter die KI-VO fällt, welche Risikoklasse vorliegt und welche Anforderungen daraus erwachsen – von Risikomanagement über technische Dokumentation bis hin zu menschlicher Aufsicht und Schulungsnachweisen. Sie erfahren, wann eine Datenschutz-Folgenabschätzung zwingend angestoßen werden muss und wo die typischen Schnittstellen zwischen den beiden Regelwerken liegen.
Darüber hinaus klärt die Fortbildung, welche Stoppkriterien einen geplanten oder laufenden Einsatz verhindern müssen, wie sich die Aufgaben zwischen Compliance, Datenschutz und IT sinnvoll verteilen und ob es so etwas wie einen „KI-Verantwortlichen" überhaupt geben muss. Den Abschluss bilden konkrete Schritte für einen pragmatischen Einstieg – von der KI-Inventur über die Festlegung von Zuständigkeiten bis zur zentralen Dokumentation.
Diese Fortbildung richtet sich an Datenschutzbeauftragte, Compliance-Verantwortliche, IT-Leitungen und IT-Administratoren in Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens. Auch Qualitätsmanagementbeauftragte, interne Auditoren und designierte KI-Verantwortliche oder AI-Officer profitieren von den Inhalten, ebenso Fach- und Stabsstellen, die mit der Bewertung neuer Software-Anschaffungen oder Cloud-Lösungen betraut sind. Vorausgesetzt wird ein grundlegendes Verständnis von Datenschutz und Organisationsabläufen – Programmierkenntnisse oder vertiefte Technikkenntnisse sind ausdrücklich nicht erforderlich.
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